Neue Substanzwarnungen

Freies Radio Freistadt über den Integrationshof Liebenau

Wir haben im Rahmen der Sendung: „soziale Aspekte im Mühlviertel, promente OÖ“, eine Sendung vom Integrationshof Liebenau im freien Radio Freistadt mitgestaltet.

 

zu hören unter https://cba.fro.at/353922

"Teamleiterin Adelheid Hackl vom Integrationshof Liebenau ist mit zwei Bewohner_innen bei uns im Studio um über das Wohn,- und Arbeitsprojekt von promente OÖ zu berichten.

Das Team des Integrationshofes unterstützt und begleitet insgesamt 16 erwachsene Menschen - Frauen und Männer - die an einer psychischen Erkrankung und einer Alkoholerkrankung leiden. Ziel soll sein abstinetes Leben sein und die Wiedererlangung lebenspraktischer Fähigkeiten."

 

https://cba.fro.at/353922

Neue Substanzwarnungen

Adventmarkt in Gilgenberg

WARNUNG - DRINGEND -

checkit! hat am Wochenende bei einer Veranstaltung in Wien in mehreren angeblichen „Research Chemicals“ hochpotente synthetische Opiate gefunden. Diese sind äußerst schwierig bis unmöglich zu dosieren, da sie schon im Mikrogrammbereich zu gefährlichen Überdosierungen führen können.  

Details: Eine vermeintliche Probe von 4-HO-MET enthielt neben 4-HO-MET noch Methoxyacetylfentanyl. Mehrere Proben von „unbekannten Research Chemicals“ enthielten U-47700. Eine vermeintliche Fentanyl-Probe enthielt Carfentanyl. 

 

Methoxyacetylfentanyl, Carfentanyl und U-47700 sind hochpotente synthetische Opiate. Im Zusammenhang mit diesen 3 Substanzen wurden in Europa in jüngster Vergangenheit zahlreiche Todesfälle verzeichnet. Es gibt Hinweise, dass die Substanzen relativ einfach über das Internet bezogen werden könnten.

 

Töpfermarkt in Gmunden

Der Gmundner Töpfermarkt vom 25. – 27. 8.17

bei dem unsere Erlenhof Keramikwerkstatt gemeinsam mit der Tagesstruktur Freistatt vertreten waren.

Wir bekamen gute Rückmeldungen und es fanden interessante Gespräche statt.

Suchthilfetips

Download
vom Ego Braunau
Erste Ansprechstellen sind hier die ambulanten Suchtberatungsstellen und/oder die Haus-ärztInnen. In der Suchtberatung erhalten Betroffene rasch und unkompliziert kostenlose In-formationen. Die MitarbeiterInnen helfen dabei, den Grad der Abhängigkeit und die persönli-chen Gegebenheiten einzuschätzen. Sie besprechen Risikoverhalten und Gefährdungen, erstellen (wo gewünscht) einen Behandlungsplan, stärken die...
Behandlung von Drogen- u Medikamentenabh
Adobe Acrobat Dokument 135.9 KB

aktuelle Substanzwarnungen

NADA Ohrakupunktur in der Suchtbehandlung

Download
NADA Ohrakupunktur
Herbert Dutter-Kohlhofer hat einen Artikel in den Tips veröffentlicht.
NADA Artikel BR.pdf
Adobe Acrobat Dokument 59.0 KB

10 Jahre baseCamp

Download
10 Jahre baseCamp
Am 21. Juni feierte das baseCamp Vöcklabruck mit zahlreichen BesucherInnen das 10-jährige Bestehen. Das baseCamp-Team bedankt sich ganz herzlich für die tatkräftige Unterstützung und hilfreiche Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb von pro mente OÖ.
basecampfeier.pdf
Adobe Acrobat Dokument 913.6 KB

Hepatitis C

"ORF OÖ Heute" hat im Point gedreht.

Der Beitrag zu Hepatitis C wurde am vergangenen Mittwoch in ORF OÖ gesendet. Das Studiogespräch mit Prof.Hofer im Anschluß ist ebenfalls sehenswert.

Niederschwellige Beschäftigung Linz

Wir freuen uns  mitteilen zu können, dass am Dienstag 6. Juni 2017  um 8:30 die ersten Klientinnen und Klienten das neue Angebot einer niederschwelligen Beschäftigung in Anspruch nehmen können.

 

Von Montag bis Donnerstag wird es täglich für 3 Stunden die Möglichkeit geben, in der Südtirolerstraße 31 / 2. Stock in verschiedenen handwerklichen  und kreativen Bereichen mitarbeiten zu können. 

Zielgruppe für dieses Angebot sind  Menschen , die illegale Drogen bzw. polytoxikoman konsumieren , sich in Linz aufhalten und freiwillig dieses Angebot in Anspruch nehmen wollen.

 

Ziele 

• Schaffung eines niederschwelligen Beschäftigungsangebots für Menschen, die aufgrund einer Suchterkrankung beschäftigungslos bzw. nicht oder nur eingeschränkt arbeitsfähig sind

• Soziale Integration durch das (Wieder)Erlernen von sozialen Soft-Skills wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Einfinden in Strukturen etc.

• Nachhaltige Stabilisierung der Teilnehmer/innen und Stärkung ihres Durchhaltevermögens

Durch die niederschwellige Beschäftigung wird den Teilnehmer/innen eine Zuverdienstmöglichkeit geboten. Vorgesehen ist ein tägliches Taschengeld ( pro h € 4) .

 

Die ÖONachrichten berichteten bereits:

http://mobil.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/pro-mente-startet-in-Linz-Programm-fuer-Suchtkranke;art66,2584391

Alkohol, Cannabis, Kokain, LSD: Wie sich Österreich berauscht

Ein interessanter Artikel im Standard:

4.800 Österreicher haben geschildert, wann und wie sie Drogen konsumieren – und wie viel sie für ihren Trip ausgeben

http://derstandard.at/2000058492263/Alkohol-Cannabis-Kokain-LSD-Wie-sich-Oesterreich-berauscht (7.6.2017)

K.O. Tropfen

von Elfi Hütter-Fürthauer, EGO Braunau, Beratungsstelle für Suchtfragen 

K.O. Tropfen werden oft in Bars, Discos oder auf Festen ahnungslosen Opfern in offene Getränke gegeben. Sie wirken enthemmend und stimulierend - in höheren Dosen jedoch auch einschläfernd und betäubend. Bei Überdosis, sowie in Kombination mit Alkohol, können K.O. Tropfen lebensgefährlich sein. Es hat den Anschein, als hätten die Betroffenen zu viel ge-trunken oder aufputschende Mittel genommen. Die Täter sind oft neue „Bekannte“, die auf ein Getränk einladen, aber auch vermeintliche Freunde oder Fremde. Ziel der Aktion ist meistens der Missbrauch bzw. die Vergewaltigung des Opfers, aber auch Diebstahl. Der Geschmack von K.O. Tropfen ist gerade in Mixgetränken nicht wahrnehmbar. Erste Anzeichen können Schwindel und Übelkeit sein. Bewusstseinseintrübungen bis hin zu „sich an nichts mehr erinnern können“, sind typisch. Schon wenn erste ungewohnte Symptome auftreten, sollten sich die Betroffenen rasch an eine Vertrauensperson wenden, die sie nicht alleine lässt. Auch das Barpersonal kann Hilfe leisten. Es wird auch empfohlen, Rettung und Polizei zu holen. K.O. Tropfen sind im Harn etwa 12 Stunden nachweisbar, daher ist rasches Handeln angesagt. Opfer von sexuellen Übergriffen trifft keine Schuld. Scham und Unsicherheit wegen des Nichterinnern-Könnens sind verständliche Gefühle. „Beweismittel“, wie verschmutzte Wäsche, unbedingt der Polizei übergeben. Es empfiehlt sich, nur verschlossene Getränke auf Festen zu konsumieren, bzw. sich im Freundeskreis gegenseitig auf die Getränke aufzupassen. Übrigens: Gute Freunde lassen sich in so einer Situation nie alleine!

Artikel zum Morphinverbrauch

Ein interessanter Artikel im Standard über den aktuellen Morphinverbrauch in Österreich

von Michael Matzenberger am 24. April 2017 im onlinestandard.

Ambulanz für Spielsucht in Linz

Selbsthilfegruppe im EGO Braunau

Download
Selbsthilfegruppe "Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen"
Die Selbsthilfegruppe „Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen“ trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Monat um 16.30 Uhr in der EGO Beratungsstelle zum Erfahrungsaustausch.

EGO – Alkohol- und Drogenberatung
Beratung bei Medikamentenabhängigkeit
Ringstraße 45, 5280 Braunau
Selbsthilfegruppe Handzettel 2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 335.7 KB

Interessanter Artikel im online Standard

Selbsthilfegruppe im Ego

Download
Selbsthilfegruppe
Die Selbsthilfegruppe „Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen“ trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Monat um 16.30 Uhr in der EGO Beratungsstelle zum Erfahrungsaustausch. Die Angehörigen...
Selbsthilfegruppe Handzettel 2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 335.7 KB

Suchthilfetipps

von Thomas Ortner

 

Trauma und Sucht

„Mit Alkohol kann ich das Ganze einfach leichter vergessen“, sagen suchtkranke Menschen  oft. Viele hatten früh traumatisierende Erlebnisse, an deren Folgen sie bis ins Erwachsenenalter leiden. Die Betroffenen haben in der Vergangenheit seelische, körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt. Gewalterfahrungen in der Kindheit gelten als Risikofaktor für die spätere Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen. Schwer wiegen die Folgen bei frühen und anhaltenden Traumatisierungen. Oft leiden die Betroffenen unter Posttraumatischer Belastungsstörung, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Depressionen oder Angst- und Essstörungen. Suchtmittelkonsum hilft kurzfristig über schlimme Erinnerungen oder Stimmungen hinweg. Da die traumatisierenden Erlebnisse oft lange nachwirken, kann die „Selbstbehandlung mit Suchtmitteln“ zur Abhängigkeit führen. Die negativen und oft unbenannten Empfindungen, wie Schuld- und Schamgefühle, Hoffnungslosigkeit und Wut, können sich dadurch noch verstärken. Daher ist es wichtig, von Anfang an das Trauma, sowie das Suchtverhalten, therapeutisch zu bearbeiten. Als Ansprechstelle kann zum Beispiel auch die Drogenberatung dienen, wo gemeinsam an weiteren Beratungs-, Behandlungs- oder Vermittlungsangeboten gearbeitet wird.

 

Neuerungen im Suchtmittelgesetz 2016

Download
Neuerungen im SMG
Im Suchtmittelgesetz hat es 2016 einige Neuerungen gegeben. Es ist ganz deutlich festzuhalten, dass Suchtmittelbesitz, Erwerb, Weitergabe und Anzucht auch geringer Mengen ...
von EGO Braunau
Neuerungen SMG.pdf
Adobe Acrobat Dokument 189.6 KB