Tipps, wie wir die Corona-Krise psychisch überstehen können

 

Sonja Hörmanseder, die Geschäftsfeldleiterin der Krisenhilfe OÖ empfiehlt in der aktuellen Situation Folgendes:

 

"Mir erscheinen folgende 3 Aspekte in der aktuellen Situation als besonders wichtig:

 

1. Ruhe bewahren: Auch wenn die Zeiten derzeit stürmisch bzw. auch unsicher sind und wir mit einer Flut von Informationen konfrontiert werden, hat jeder einzelne Mensch die Möglichkeit, Ruhe zu bewahren. Das ist leichter gesagt als getan - darüber bin ich mir im Klaren – dennoch: Wir können und sollen uns darin üben - in erster Linie für uns selbst. Unabhängig davon was eine Krise, Unruhe oder Verunsicherung auslöst, die hilfreichen Dinge sind meist sehr ähnlich. Die 10 Schritte zur psychischen Gesundheit sind dabei genauso wichtig wie die 10 Schritte zur Ersten Hilfe für die Seele (siehe https://www.pmooe.at/ueber-uns/informationsmaterial).

 

2. Aufeinander schauen: Zur Zeit müssen wir alle unsere direkten Sozialkontakte reduzieren. „Aufeinander schauen“ fällt uns im Moment nicht leicht. Das heißt aber nicht, dass wir nicht weiterhin miteinander leben, achtsam und aufmerksam miteinander sein können. Dieses „Zugewandt-sein“ und das Wahrnehmen unserer Mitmenschen, mit all ihren Ängsten, Befürchtungen, aber auch Hoffnungen und Zuversicht - das macht uns Menschen aus.

 

3. Regeln und Vorgaben einhalten: Das Wichtigste kommt zum Schluss: Wir müssen uns zur Zeit an verschiedene Vorgaben halten. Ob dies nun die unternehmensinternen Vorgaben sind oder die Vorgaben, sich nur für das Nötigste in die Öffentlichkeit zu bewegen. Vieles davon erleben wir als einschränkend, möglicherweise befremdlich. Aber wir dürfen nicht vergessen: All das hilft, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und einzuschränken. Nur so erreichen wir das angestrebte Ziel, sobald wie möglich wieder zu unserem gewohnten und geschätzten Miteinander zu kommen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein „Miteinander für psychische Gesundheit“ und viel Kraft und Energie, diese 3 Aspekte besonders zu beachten. Ich bin überzeugt, dass es sich auszahlt!“

(Quelle: pro mente Newsflash)

 

 

Das Tankmodell - aktueller denn je

 

Die von Christoph Lagemann bereits in den 1980er-Jahren entwickelte Methode der Suchtprävention ist gerade in Krisenzeiten immer wieder hochaktuell. Denn das Tankmodell beschreibt die Dynamik und die Komplexität der Entstehung von süchtigem Verhalten. Gleichzeitig werden Möglichkeiten aufgezeigt, die den Weg in die Sucht verhindern sollen. Gerade in Zeiten wie diesen sind für uns alle einige wesentliche "Seelentankstellen" versiegt (Vereine, KollegInnen, Freunde etc.) und es lohnt sich darüber nachzudenken, welche anderen Tankstellen nun genutzt bzw. neu eröffnet werden könnten, um diese Krise psychisch unbeschadet zu überstehen Diese Reflexions-Methode eignet sich in etwa ab dem Teenager-Alter. Alles was dazu nötig ist, sind Stifte und Papier.

 

Zeichnen Sie Ihren persönlichen Tank, tragen Sie die Treibstoffe (Anerkennung, Freude, Sinnhaftigkeit etc.) ein, die Sie benötigen, um psychisch gesund zu bleiben. Nun zeichnen Sie die Tankstellen ein, die bis jetzt für Ihre Gesundheit gesorgt haben. Sie werden bemerken, dass manche dieser Tankstellen in der momentanen Krise nicht funktionieren. Nun geht es darum, diese durch neue Tankstellen zu ersetzen, um Ihren Tank wieder zu füllen. Vereinbaren Sie ein Treffen mit Freunden via Skype, nutzen Sie alle digitalen Medien, um mit Ihren Lieben zu kommunizieren, graben Sie längst vergessene alte Hobbys wieder aus oder setzen Sie die Hobbys und Passionen um, die Ihnen schon lange vorschweben. Seien Sie großzügig beim Eröffnen neuer Tankstellen. Je mehr Tankstellen, desto mehr Treibstoffe.

Diskutieren Sie das Modell auch mit der Familie oder Freunden. Schauen Sie auf sich und auf die Anderen. Bleiben Sie gesund! Viel Spaß dabei!

riskanter Substanzkonsum in Schule und Betrieb

 

Früherkennen und Handeln im Bereich Suchtprävention

 

Diese Website unterstützt Sie dabei, Auffälligkeiten im Zusammenhang mit riskantem Substanzkonsum oder Suchtverhalten von Personen im Betrieb und der Schule zu erkennen, Probleme anzusprechen und Schritt für Schritt zu intervenieren.

 

 

Erlenhof von Kremsmüller unterstützt. Danke!

 

Eines der 2019 unterstützten Projekte von

Kremsmüller 4 Life war der Erlenhof in Prambachkirchen. Der von ProMente umgebaute und sorgsam geführte Hof übernimmt seit 1981 die Rolle einer Therapiestation. Man begleitet hier von einer Sucht genesende Personen zurück in den Alltag. Eine wichtige Aufgabe, die am Erlenhof mit viel Verantwortungsbewusstsein wahrgenommen wird. 

Global Drug Survey 2020

Die weltweit grösste Drogenumfrage bittet wieder um ihre Mithilfe:

www.globaldrugsurvey.com/GDS2020

Auch der online Standard berichtete bereits darüber:

https://www.derstandard.at/story/2000111099003/mit-welchen-drogen-berauschen-sie-sich

Neues Projekt get.up

get.up ist Teil der Projektreihe „Integrationsoffensive Afghanische Community“ und versteht sich als Wegweiser im Sucht- und Lebensalltag. Das Projekt richtet sich vorrangig, aber nicht ausschließlich, an Menschen ab 15-Jahren mit afghanischer Herkunft in Oberösterreich, deren Alltag von Suchtproblematik geprägt ist oder davon bedroht ist.

 

 

 

Der Integrationshof Gilgenberg

lädt herzlich zum Adventmarkt ein.

 

 

 

Der Integrationshof Gilgenberg bietet 14 Personen einen dauerhaften Wohnplatz. 

 

Alle Produkte, die von den Bewohnern in der Beschäftigungstherapie gefertigt wurden, werden am Adventmarkt zum Verkauf angeboten.

 

Weiters soll ein gemütliches Miteinander mit Feuerschale, Tee und Keksen für positive Energie sorgen.

 

 

Suchthilfetips aus dem Ego Braunau

LSD und andere halluzinogene Drogen

LSD und Halluzinogene sind psychoaktive Substanzen, die bei jungen Menschen im Vormarsch sind. Sie kommen in der Natur vor, wie in bestimmten Kakteen oder in Pilzen. Andere werden synthetisch hergestellt, wie LSD, DOM und 2C-B. Auch ein Narkosemittel mit halluzinogener Wirkung, wie Ketamin, wird gerne konsumiert. Das bekannteste und beliebteste Halluzinogen ist LSD. Die Einnahme verändert vor allem die Sinneswahrnehmung, auch Visionen können entstehen. Horrortrips sind möglich, da die Menge und Inhaltsstoffe nicht gesteuert werden können. Die Wirkung tritt bei oraler Einnahme nach 20 bis 60 Minuten ein und kann bis zu zwölf Stunden andauern. Durch die Belastung des Herz-Kreislaufsystems sind körperliche Risiken wie Herzrasen und Blutdruckabfall möglich. Probleme mit Bewegung und Gleichgewicht können auftreten, sowie Vergiftungserscheinungen bis hin zur Atemnot. Psychische Probleme wie Verwirrtheit, Ängste, Depressivität sind weitere Folgen, oft auch eine Einschränkung der Konzentrations- und Merkfähigkeit. Da die psychische Stabilität bei jungen Menschen noch nicht ausgereift ist, kann der Konsum halluzinogener Substanzen gefährlich werden. Experimentierfreudige Jugendliche und auch deren Angehörige bekommen bei der Beratungsstelle EGO eine fachlich kompetente Unterstützung.

Europäischer Drogenbericht 2019

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Drogenbericht von der emcdda
Der Bericht bietet eine Analyse der neuesten Daten über die Drogensituation sowie der einschlägigen Maßnahmen in der Europäischen Union, Norwegen und der Türkei. Zudem stützt der sich auf Daten aus anderen Online-Informationsquellen, darunter unserem Statistischen Bulletin. Das Paket des Drogenberichts umfasst ferner 30 Länderdrogenberichte, die einen Überblick über die aktuelle Situation in allen Ländern bietet, die am EU-Drogeninformationsnetzwerk beteiligt sind.
Drogenbericht 2019.pdf
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Global Drug Survey 2019

Fentanylkrise in den USA

Die dritte Welle ist die verheerendste - ein Bericht auf orf.at

Fentanyl Changed the Opioid Epidemic. Now It’s Getting Worse - ein Artikel auf rollingstone.com (in english)

Danke an infodrug.ch

Ein dickes Danke an unsere Schweizer Kollegen von Infodrug, die uns erlauben, ihr Substanzwarnungstool auf unserer homepage zu nutzen. @dominique schori @thomas schmidiger

Ego Braunau Suchthilfetips

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move Braunau
Seit 15 Jahren führt pro mente OÖ einen niederschwelligen Kontaktladen in der Palmstr.21 in Braunau. Hier wird neben psychosozialer Beratung für Menschen mit Suchtproblematik auch ein Kontaktladen
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Ego Braunau Suchthilfetips

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Sucht - eine Herausforderung für Angehörige
Angehörige erleben eine Suchterkrankung als große Belastung. Sie empfinden einerseits große Sorge, andererseits aber auch Schuldgefühle, Scham und Ohnmacht. Dazu kommen Wut und Enttäuschung, wenn die geliebte Person ihr Verhalten nicht ändert.
Den Alltag prägen endlose Diskussionen und Versuche, den Suchtmittelkonsum beim Betroffenen zu kontrollieren. Die erfolglosen Anstrengungen führen dazu, dass Angehörige ihre eigenen Bedürfnisse vernachlässigen.
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Adventmarkt in Gilgenberg

Sie sind herzlich Eingeladen beim Adventmarkt im Integrationshof Gilgenberg vorbeizuschauen!

convoy Steyr

 

Ein Tips Artikel:

Die Suchteinrichtung convoy Steyr hat offiziell ihre Pforten in neuen Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße eröffnet.

Das niederschwellige pro mente OÖ - Angebot richtet sich an Menschen, die illegale Substanzen und Medikamente konsumieren.

 

Kontakt:

Convoy, Bahnhofstraße 8 / EG

4400 Steyr

E-Mail: convoy@promenteooe.at

Tel. 0664 849 40 58

Mo., 10–13 Uhr, Mi.,13–17 Uhr, Do., 11–14 Uhr

und nach Vereinbarung.

Ego Braunau Suchthilfetips

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Sucht - eine lebenslange Herausforderung?
Jede Suchterkrankung ist im Gehirn abgespeichert. Die oft einzige Ausstiegsmöglichkeit aus einer Suchtdynamik ist die Abstinenz. Die gute Nachricht dabei ist, dass dadurch die Erkrankung sofort gestoppt werden kann. Die schlechte, dass bei erneutem Konsum die Krankheit sehr rasch wieder ausbrechen wird...
Sucht - eine lebenslange Herausforderung
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Europäischer Drogenbericht 2018

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EMCDDA
EMCDDA Drogenbericht in Deutsch
drugreport 2018.pdf
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Suchthilfetips vom Ego Braunau

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Cannabiskonsum und die Folgen
Die am häufigsten konsumierte illegale Droge ist Cannabis. Jugendliche vermitteln gerne ihren Eltern, dass Cannabiskonsum (Hasch, Gras, Marihuana, Dope) heute bereits alltäglich und weniger schädlich sei als Alkohol. Dabei wird gerne vergessen, dass in Österreich jeglicher Drogen-besitz, der Erwerb, die Weitergabe und der Anbau strafbar sind. Es gibt keine „geringe Menge“ für ...
Cannabiskonsum und die Folgen.pdf
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Substitutionsratgeber 2018